Das Leben zieht einfach so an uns vorbei – und das ist gut so!

An manchen Tagen zieht das Leben einfach so an uns vorbei. An Tagen, an denen wir damit beschäftigt sind Dingen nachzujagen, die uns glücklich machen. Oder an Tagen, an denen nichts und niemand unseren Erwartungen gerecht wird, weil wir sie mit jedem Erfolg noch höher schrauben. An Tagen, an denen wir uns auf den durchgetakteten Tagesablauf konzentrieren. Und an Tagen, an denen wir keine Sekunde bewusst über unser Dasein nachdenken. Aber auch an den Tagen, an denen wir unser eigenes Dasein völlig überbewerten. Es zieht einfach so an uns vorbei.

Und während wir damit beschäftigt sind unser Leben so zu gestalten, dass wir möglichst oft Glücksgefühle empfinden können, zieht es uns nicht selten einen Strich durch die Rechnung. Das Glück schwindet, und wir? Wir stehen wieder vor der Aufgabe der Aufgaben – uns irgendwie wieder glücklicher zu machen. Durch Sport oder Events, Freunde und Familie, Shopping und Dates, Geld und Macht.

Ich frage mich, warum wir nicht verstehen, dass das ständige Streben nach Glück im Grunde genommen nicht besonders sinnvoll ist. Denn wenn wir begreifen, dass unsere Emotionen (seien es positive oder negative) stets kommen und gehen und dass sie lediglich Antworten auf bestimmte Reize sind, dann scheint mir das Ziel des ewigen Glücks unerreichbar.

Wäre es nicht wichtiger, Zufriedenheit zu erlangen, die unabhängig von äußeren Reizen und inneren Reaktionen beständig ist und das einfach so an uns vorbeiziehende Leben erträglicher macht? Ich finde schon!

 

 

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